przełącz na polskiSteffen Möllerich bin Klassik-Fan

"Vita Classica" - Listen

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6. Karol Szymanowski: 1.Violinkonzert. Das knapp halbstündige Werk wurde von dem polnischen Filmregisseur Andrzej Wajda als Soundtrack seines Films „Die Mädchen von Wilko“ verwendet. Wenn am Ende der 85jährige Schriftsteller Jarosław Iwaszkiewicz, Autor der literarischen Vorlage, stumm und bewegungslos sitzend im Zugabteil gezeigt wird, ertönt dazu das hypnotisch-beschwörende Motiv der Geige – und man schluckt.
7. Bernd Alois Zimmermann (1918–1970): Musique pour les soupers du roi Ubu. Ein schrilles Ballett-Potpourri, in dem Zitate unzähliger bekannter Klassik-Werke übereinander gelegt werden.
8. Gavin Bryars (geb. 1943): By the Vaar, Kontrabass-Konzert von 1986. Wenn Buckelwale die vier Bass-Saiten pizzen könnten, würde es so klingen.
9. Jan Waclav Vorisek (1791–1825): Symphonie D-Dur, op. 24, dirigiert von Thomas Hengelbrock. Ein Leckerbissen im Beethoven-Stil.
10. Diabelli-Variationen von 50 Wiener Komponisten (außer Beethoven): Heute kennt man nur noch die Diabelli-Variationen von Beethoven. Eigentlich war es aber so: Auf Einladung des Musikverlegers Anton Diabelli komponierten 50 Komponisten eine oder zwei Variationen auf einen von Diabelli selbst komponierten Walzer. Diabelli gab das Sammelwerk dann 1824 heraus, einen der ersten Sampler der Musikgeschichte. Die bislang vermutlich einzige Gesamt-Einspielung stammt von Rudolf Buchbinder.